Gymi-Übertritt in Zug individuell begleiten

Eine gute Gymi-Vorbereitung beginnt mit Klarheit: Wo steht Ihr Kind heute, welche Anforderungen sind relevant und wo sollte es gezielt ansetzen? Mit Standortbestimmung, persönlicher Lehrperson, individuellem Lernplan und transparenter Fortschrittsbegleitung unterstützen wir beim Übertritt ins Langzeit- oder Kurzzeitgymnasium.

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Wie Gymi-Vorbereitung in Zug funktioniert

Im Zuger Regelfall erfolgt der Übertritt nicht über eine einzelne Aufnahmeprüfung. Je nach Übertrittsweg zählen die fachlichen Leistungen, ihre Entwicklung sowie methodische, personale und soziale Kompetenzen, Neigungen und Interessen.

Deshalb trainieren wir nicht blind auf einen Stichtag hin. Wir klären die Ausgangslage, setzen die richtigen Prioritäten und begleiten die Entwicklung Ihres Kindes systematisch.

Drei Fragen, die wir gemeinsam beantworten

Schülerin arbeitet gemeinsam mit einer Lehrperson an Lernunterlagen

Wo steht mein Kind heute?

Noten sind ein wichtiger Anhaltspunkt. Sie zeigen aber nicht immer, welche Grundlagen sicher sind, wo genau Wissenslücken bestehen und welche Faktoren das Lernen zusätzlich beeinflussen.

Wir verbinden die vorhandenen schulischen Rückmeldungen mit einer strukturierten Standortbestimmung. So entsteht eine fundierte Grundlage für realistische Ziele und konkrete nächste Schritte.

So gehen wir vor
Schülerinnen und Schüler arbeiten gemeinsam an schulischen Aufgaben

Was zählt für den angestrebten Übertritt?

Das Zuger System kennt mehrere Wege ans Gymnasium: nach der 6. Primarklasse ins Langzeitgymnasium, während der 1. Sekundarklasse ins Langzeitgymnasium sowie nach der 2. oder 3. Sekundarklasse ins Kurzzeitgymnasium.

Wir erklären, welcher Weg für Ihr Kind relevant ist, wie die Gesamtbeurteilung funktioniert und was der Orientierungswert 5.2 tatsächlich bedeutet. Internationalen Familien vermitteln wir die Besonderheiten des Zuger Schulsystems verständlich und ohne unnötigen Fachjargon.

Übertrittswege ansehen
Lehrperson unterstützt eine Schülerin beim Lernen am Laptop

Was sollte mein Kind jetzt gezielt entwickeln?

Aus der Ausgangslage leiten wir konkrete Prioritäten ab – je nach Übertrittsweg beispielsweise in Deutsch, Mathematik, NMG, Sprachen oder Naturwissenschaften sowie bei Lernorganisation, Selbstständigkeit und Lernstrategien.

Eine passende Lehrperson arbeitet mit Ihrem Kind entlang eines individuellen Lernplans. Regelmässige Fortschrittsberichte machen sichtbar, was sich entwickelt hat und wo als Nächstes angesetzt werden sollte.

Ausgangslage besprechen

Vom aktuellen Stand zum konkreten Entwicklungsplan

Verstehen

Im Erstgespräch klären wir den angestrebten Schulweg, die aktuelle Situation und die bisherigen Rückmeldungen der Schule.

Offenes Buch mit Lupe und Glühbirne als Symbol für Verstehen, Analyse und Erkenntnis

Fokussieren

Die Standortbestimmung zeigt, wo Ihr Kind steht, welche Stärken es mitbringt und welche Themen jetzt Priorität haben.

Zielscheibe mit Pfeil als Symbol für Fokussieren, klare Ziele und gezielte Förderung

Entwickeln

Eine passende Lehrperson arbeitet mit Ihrem Kind an klaren Zielen. Lernplan und Fortschrittsberichte machen die Entwicklung sichtbar.

Pflanze mit Aufwärtspfeil und Balkendiagramm als Symbol für Entwickeln, Fortschritt und Wachstum

Wo steht Ihr Kind heute?

Im unverbindlichen Erstgespräch klären wir den angestrebten Schulweg, die aktuelle Situation und welche nächsten Schritte sinnvoll sind.

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Was beim Gymi-Übertritt zählt

Kompass mit 5.2-Badge als Symbol für den Orientierungswert beim Gymi-Übertritt in Zug

Orientierungswert 5.2

  • Keine starre Mindestnote
  • Ergänzt die Gesamtbeurteilung
  • Zusammensetzung abhängig vom Übertrittsweg
Offenes Buch mit Füllfeder und Sprechblase als Symbol für das Fach Deutsch

Deutsch

  • Aufgabenstellungen und Texte sicher verstehen
  • Gedanken klar und strukturiert ausdrücken
  • Grammatik und Rechtschreibung sicher anwenden
Taschenrechner und Geodreieck als Symbol für das Fach Mathematik

Mathematik

  • Mathematische Grundlagen sicher beherrschen
  • Lösungswege selbstständig entwickeln
  • Wissen auf neue Aufgaben übertragen
Bücher, Globus und Lernmaterialien als Symbol für weitere relevante Fächer

Weitere relevante Fächer

  • In der Primarschule insbesondere NMG
  • In der Sekundarstufe je nach Weg auch Sprachen, RZG sowie Natur und Technik
  • Fachwissen verstehen, strukturieren und anwenden
Vernetzte Personen mit Puzzle, Sprechblase und Häkchen als Symbol für methodische, personale und soziale Kompetenzen

Methodische, personale und soziale Kompetenzen

  • Geeignete Lernstrategien einsetzen
  • Aufgaben selbstständig und verlässlich bearbeiten
  • Rückmeldungen aufnehmen und konstruktiv umsetzen
Glühbirne mit Stern als Symbol für Motivation, Interessen und persönliche Zielklarheit

Motivation und Interessen

  • Den angestrebten Schulweg bewusst reflektieren
  • Realistische Ziele entwickeln
  • Lernbereitschaft und Eigenverantwortung stärken
Steigendes Balkendiagramm mit Aufwärtstrend als Symbol für Leistungsentwicklung

Leistungsentwicklung

  • Fortschritte über den relevanten Zeitraum betrachten
  • Wissenslücken frühzeitig erkennen
  • Leistungen zunehmend stabilisieren
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Welcher Übertrittsweg betrifft Ihr Kind?

Das Zuger Bildungssystem ist durchlässig und bietet mehrere Möglichkeiten für einen Wechsel ans Gymnasium. Welcher Weg relevant ist und welche Anforderungen gelten, hängt von der aktuellen Schulstufe und der individuellen Situation ab.

  • 6. Primar → Langzeitgymnasium
  • 1. Sek → Langzeitgymnasium
  • 2. oder 3. Sek → Kurzzeitgymnasium
  • Internationale und neu zugezogene Familien

6. Primar → Langzeitgymnasium

Das Übertrittsverfahren beginnt in der 5. Primarklasse und endet Mitte der 6. Klasse mit dem Zuweisungsentscheid.

Für das Langzeitgymnasium werden insbesondere die fachlichen Kompetenzen und die Entwicklung in Deutsch, Mathematik und NMG berücksichtigt. Relevant sind dabei die Zeugnisnoten des 2. Semesters der 5. Klasse und des 1. Semesters der 6. Klasse. Hinzu kommen personale und soziale Kompetenzen sowie Neigungen und Interessen.

Der Orientierungswert 5.2 ergänzt die Gesamtbeurteilung, ist aber keine starre Mindestnote. Der Entscheid wird im regulären Verfahren gemeinsam von Klassenlehrperson, Erziehungsberechtigten und Kind getragen.

1. Sek → Langzeitgymnasium

Auch während der 1. Sekundarklasse ist noch ein Wechsel ins Langzeitgymnasium möglich. Dieser Weg ist insbesondere für Schülerinnen und Schüler vorgesehen, bei denen seit der 6. Primarklasse eine positive Entwicklung stattgefunden hat und in der Sekundarschule eine deutliche Unterforderung erkennbar wird.

Die Gesamtbeurteilung berücksichtigt die fachlichen, methodischen, personalen und sozialen Kompetenzen sowie Interessen und Entwicklung. Der Orientierungswert 5.2 bezieht sich dabei auf Deutsch, Mathematik sowie die Fachbereiche RZG und Natur und Technik.

2. oder 3. Sek → Kurzzeitgymnasium

Nach der 2. oder 3. Sekundarklasse ist ein Übertritt ins Kurzzeitgymnasium möglich.

Grundlage ist auch hier eine Gesamtbeurteilung. Berücksichtigt werden unter anderem die Leistungen in Deutsch, Französisch, Englisch, Mathematik, RZG sowie Natur und Technik, die Entwicklung während des relevanten Semesters, die überfachlichen Kompetenzen und die Interessen der Schülerin oder des Schülers.

Für das Kurzzeitgymnasium gilt ebenfalls ein Orientierungswert von 5.2. Erfolgt keine direkte Zuweisung, kann unter bestimmten Voraussetzungen ein Abklärungstest möglich sein.

Internationale und neu zugezogene Familien

Wer das Schweizer oder Zuger Schulsystem nicht selbst durchlaufen hat, erhält oft Noten, Rückmeldungen und Empfehlungen, ohne deren Bedeutung für den weiteren Bildungsweg vollständig einordnen zu können.

Wir erklären die relevanten Übertrittswege und Anforderungen auf Deutsch oder Englisch und verbinden diese Orientierung mit konkreter fachlicher Unterstützung. Dabei kann ein besonderer Schwerpunkt auf Deutsch als Schul- und Bildungssprache liegen.

Für neu zugezogene Schülerinnen und Schüler sowie Übertritte aus ausserkantonalen oder nicht anerkannten Schulen können besondere Bestimmungen gelten. Verbindlich bleiben in diesen Fällen die Abklärungen mit der Schule und den zuständigen kantonalen Stellen.

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Neue Leistungstests
Im Kanton Zug

Der Kanton Zug entwickelt derzeit standardisierte Leistungstests in Deutsch und Mathematik. Was bereits feststeht, welche Fragen noch offen sind und was die geplante Änderung für Familien bedeutet, erklären wir in einem laufend aktualisierten Beitrag.

Schaffen wir Klarheit für den nächsten Schulschritt.

Persönlich und auf die Situation Ihres Kindes abgestimmt.

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Unsere Beiträge